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Jan Mühlstein

Theresienstadt als Familiengeschichte

Datum: Montag, 14.06.2021
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Kupferhaus
Feodor-Lynen-Str. 5
82152 Planegg
Eintrittspreise: ANMELDUNG erforderlich | Eintritt frei | Spenden erbeten

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Erinnerte Gegenwart" (09.05. – 20.06.21). Anmeldung unter: https://eveeno.com/gegenwart2021

Robert Mühlstein wurde am 4. Dezember 1941, seine Ehefrau Margarete am 14. Dezember 1941 von Prag nach Theresienstadt deportiert. Robert war zunächst im „Aufbaukommando”, welches das Ghetto eingerichtet hat, danach administrativer Leiter der Bahnbaugruppe.

Margarete arbeitete als Erzieherin, später in der "weißen" Bäckerei. Robert kam am 28. September 1944 in einen Transport nach Auschwitz, überstand die Selektion und wurde ins Außenlager Auschwitz-Gleiwitz I eingewiesen. Im Januar 1945 gelang ihm die Flucht vom Todesmarsch zur Roten Armee. Margarete meldete sich mit weiteren Frauen in einen Transport am 1. Oktober 1944, da die SS versprach, sie würden den Ehemännern nachfolgen. Sie kam von Auschwitz in ein Arbeitslager in Freiberg in Sachsen, das in den letzten Kriegswochen per Zug evakuiert wurde. Am 5. Mai 1945 wurde sie im KZ Mauthausen befreit.

Am Beispiel seiner Eltern berichtet Jan Mühlstein über das Ghetto Theresienstadt.

Veranstalter: Gedenken im Würmtal e.V.